Nach mehreren Jahren im Unternehmen zog es Benjamin „Benny“ Kindle (links im Bild) zunächst zu einem Wettbewerber. Heute ist er zurück und weiß die Unternehmenskultur bei ISS mehr denn je zu schätzen.
Manchmal braucht es einen Blick über den Tellerrand, um zu erkennen, was man an seinem Arbeitgeber hat. Benjamin „Benny“ Kindle hat diese Erfahrung gemacht. Nach mehreren Jahren bei ISS verließ er das Unternehmen, sammelte Erfahrungen bei einem Wettbewerber und kehrte schließlich zurück. Der 44-Jährige ist heute als Site Manager an einem Kundenstandort in Karlsruhe tätig. Die Unternehmenskultur bei ISS weiß Benny mehr denn je zu schätzen.
Der gebürtige Freiburger ist gelernter Bürokaufmann. Schon früh zog es ihn ins Ausland: Direkt nach seiner Ausbildung absolvierte er ein Praktikum bei einem deutsch-chinesischen Automobil-Joint-Venture im chinesischen Changchun. „Die Zeit war für mich hochgradig interessant. China war eine tolle Erfahrung“, erinnert sich Benny.
Nach seiner Rückkehr zog er gemeinsam mit seiner Frau nach Stuttgart und fand eher zufällig den Weg ins Facility Management. Über Stationen in den Bereichen CAFM-Administration, Fuhrparkmanagement und Arbeitssicherheit entwickelte er sich kontinuierlich weiter. 2019 folgte schließlich der Wechsel zu ISS. Dort startete er als Site Manager, übernahm jedoch schon bald Verantwortung als Key Account Manager und wechselte Anfang 2022 in den Vertrieb, wo er als Business Development Manager tätig war.
„Ich habe irgendwann gemerkt, dass ich mich im operativen Geschäft wohler fühle und meine Stärken dort deutlich wirkungsvoller einsetzen kann“, sagt er. Da sich damals keine Perspektive für eine Rückkehr in den operativen Bereich ergab, entschied er sich schließlich für einen Wechsel zu einem Wettbewerber.
Dort verantwortete er als Bereichsleiter einen großen technischen Kundenaccount mit mehreren Standorten im süddeutschen Raum. Fachlich sammelte er zahlreiche wertvolle Erfahrungen, gleichzeitig wurden ihm die Unterschiede zu seinem bisherigen Arbeitsumfeld deutlich vor Augen geführt. „Bei ISS war ich durch das Betriebsklima und das Zwischenmenschliche sehr verwöhnt. Ich habe gemerkt, dass anderswo weniger Wert auf das Miteinander gelegt wird“, erzählt Benny.
Umso klarer wurde ihm dies in einer Belastungsphase, die ihn gesundheitlich an seine Grenzen führte. Konfrontiert mit dem suggerierten Gefühl, jederzeit austauschbar zu sein und keine wahrnehmbare Rückendeckung vom Management zu erfahren, wurde ihm klar, was er an ISS besonders geschätzt hatte: gegenseitiges Vertrauen, Verlässlichkeit und eine Unternehmenskultur, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt.
Der Kontakt zu ehemaligen Kolleginnen und Kollegen riss während seiner Zeit außerhalb des Unternehmens nie vollständig ab. Über Gespräche mit langjährigen Wegbegleitern tat sich schließlich die Möglichkeit zur Rückkehr auf. Auch wenn damit der vermeintliche „Rückschritt“ zurück in eine Site-Manager-Funktion verbunden war, fiel ihm die Entscheidung sehr leicht. „Die Möglichkeit, wohnortnah und regional tätig zu sein, war es mir wert“, sagt Benny.
Heute verantwortet er einen großen Versicherungsstandort in Karlsruhe. Gemeinsam mit einem kleinen Technikteam und einer elfköpfigen Reinigungsmannschaft sorgt er für einen reibungslosen Betrieb vor Ort. Als zentraler Ansprechpartner für den Kunden koordiniert er das Tagesgeschäft, steuert Nachunternehmer, verantwortet Personalthemen und steuert Projekte. Darüber hinaus betreut er weitere Standorte.
Für die Zukunft ist Benny offen für neue Entwicklungen. Aktuell fühlt er sich in seiner Rolle absolut wohl. „Im Moment bin ich sehr happy, aber ich bin auch offen für weitere Aufgaben“, sagt er. Langfristig könne er sich vorstellen, in seiner Wahlheimat Karlsruhe weitere Kundenbeziehungen aufzubauen. „Es wäre toll, ISS hier noch bekannter und präsenter zu machen“, sagt Benny.
Privat verbringt Benny seine Zeit am liebsten mit Familie und Freunden. Außerdem ist er leidenschaftlicher Heimwerker und seit vielen Jahren dem Volleyballsport verbunden. Auch wenn er heute eher abseits des Spielfelds aktiv ist, bleibt der Teamgedanke für ihn wichtig – ganz ähnlich wie in seinem Arbeitsalltag bei ISS.
