Matthias Zimmermeyer und sein Vierbeiner Knut sind ein eingespieltes Team. Der sechsjährige Husky begleitet den Betriebsleiter für Kältetechnik regelmäßig bei seinen Außeneinsätzen und ist inzwischen ein kleines Maskottchen geworden.
Fans der deutschen Comedy-Serie „Stromberg“ wissen, dass ein Hund im Büro unter Umständen für große Irritationen sorgen kann. Einer, der vormacht, wie es funktionieren kann, ist Matthias Zimmermeyer. Der 34-Jährige arbeitet seit Ende 2020 als Betriebsleiter für Kältetechnik bei ISS und hat auf seinen Einsätzen regelmäßig tierische Unterstützung dabei. „Ich werde bei der Arbeit von meinem Husky Knut begleitet. Ich nehme ihn viel lieber mit, als ihn allein zuhause zu lassen“, sagt Matthias, der von seinem Standort im baden-württembergischen Offenburg aus im gesamten Süden Deutschlands unterwegs ist.
Ein Schlittenhund und Kältetechnik – das passt doch wie die Faust aufs Auge, möchte man meinen. Das ist allerdings nur die halbe Wahrheit. „Huskys sind Hunde, die aus tiefkalten Regionen kommen, aber auch für warme Temperaturen gemacht sind. Sie haben zweimal im Jahr Fellwechsel und sind hitze- und kälteresistent“, erklärt Matthias. Zu seinem sechsjährigen Husky-Rüden pflegt er ein inniges Verhältnis. „Knut ist ein bildschönes Tier mit einem ruhigen und abgeklärten Wesen. Bei Besprechungen ist er als tierisches Maskottchen immer ein kleines Highlight“, sagt der der gelernte Mechatroniker für Kältetechnik.
Doch was kann man sich eigentlich unter Kältetechnik vorstellen? „In erster Linie sprechen wir hier von Kaltwassersätzen, die Gebäude mit einer Kühlung versorgen, sodass die Technik nicht überhitzt“, erklärt Matthias. In seiner Funktion bei ISS betreut er vor allem die Kühlsysteme eines großen Telekommunikationskunden. „Ich bin aber auch in einer übergeordneten Experten-Rolle bei ISS tätig, wo ich Troubleshooting betreibe“, berichtet Matthias, der teamübergreifend arbeitet.
„Ich betreue keine festen Mitarbeitenden. Wenn irgendwer ein Problem hat, arbeite ich mit demjenigen zusammen. Dabei trage ich die Verantwortung für eine Handvoll Techniker. Wir haben hier eine sehr flache Hierarchie und sind untereinander per Du. Mit den Regionaldirektoren bin ich in gutem Kontakt“, sagt Matthias. Und weiter: „Mir gefällt, dass ich hier bei ISS ohne Umwege direkt in eine administrative Rolle gekommen bin. Es gab riesige Möglichkeiten für mich, innerhalb von kürzester Zeit viel Verantwortung zu bekommen und eine wichtige Position für das Unternehmen zu bekleiden“, sagt Matthias.
An seiner Arbeit schätzt er vor allem, dass sie so abwechslungsreich ist. Es gibt nicht den einen Arbeitstag. „Die Arbeit kommt auf mich zu und ich suche mir einen Weg, wie ich sie angreife. Wenn ich mal einen Außeneinsatz habe, reise ich abends an, habe morgens den Termin und schaue mir im Anschluss noch den Standort an. Meistens bleibe ich noch einen Tag länger für mögliche Nachbesprechungen“, erzählt Matthias. Zu seinem Kerngeschäft gehört es, Fehler zu dokumentieren, Instandhaltungsmaßnahmen zu koordinieren und Ausschreibungen für neue Anlagen zu verfassen. An einen Einsatz erinnert er sich besonders gern: „Ein Highlight war der G7-Gipfel in Garmisch-Partenkirchen, bei dem wir als Notdienst für die Telekommunikations-Infrastruktur im Einsatz waren“, sagt Matthias.
Sein Vierbeiner ist bei Kolleg*innen und Kunden gleichermaßen beliebt. „So ein Hund hat natürlich einen Wiedererkennungseffekt. Alle freuen sich immer, wenn sie den Knut sehen. Selbst Menschen, die eigentlich Angst vor Hunden haben, waren in seiner Gegenwart entspannt. Knut ist ein Türöffner“, sagt Matthias, der seinen Husky auch gerne in Bewerbungsgesprächen einsetzt, um die Stimmung aufzulockern. Trotzdem macht er sich im Vorfeld immer Gedanken, ob die tierische Unterstützung Sinn macht.
„Bisher hat Knut noch nie für Irritationen gesorgt. Wenn jemand keine Lust auf ihn hat, registriere ich das und handle entsprechend. Ich nehme ihn natürlich auch nicht für jeden Spaß mit“, sagt Matthias. Bei kleineren Störungen sitzt Knut gerne mal auf dem Beifahrersitz, manchmal bleibt er aber auch im Hotel. „Er hat sogar schon Sondergenehmigungen für Rechenzentren erhalten, die er dann betreten durfte“, erzählt Matthias. Das besondere Duo wird der ISS Familie auch in Zukunft erhalten bleiben. „Ich schätze, Knut wird mich noch eine ganze Weile begleiten“, sagt Matthias Zimmermeyer.
