2021 verließ Philip Klamt ISS für die Chance, erstmals Führungsverantwortung zu übernehmen. Rund zweieinhalb Jahre später führte ihn ein unerwarteter Anruf zurück – zu vertrauten Kolleginnen und Kollegen und neuen Aufgaben.
Als Ende 2023 das Telefon klingelte, hatte Philip Klamt eigentlich keinen Grund, über einen Jobwechsel nachzudenken. Der heute 38-Jährige war in seiner Rolle bei einem Düsseldorfer Unternehmen angekommen, hatte dort Führungsverantwortung übernommen und ein Team aufgebaut. Dennoch hörte er sich an, was sein ehemaliger Arbeitgeber zu sagen hatte.
„Ich war überhaupt nicht auf der Suche. Der Anruf kam aus heiterem Himmel. Aber wenn Frank Merry anruft, hört man sich zumindest an, was er zu sagen hat“, erzählt Philip über das Telefonat mit seinem heutigen Vorgesetzten bei ISS. Dass er damals abnahm, sollte sich als die richtige Entscheidung erweisen. Mittlerweile ist der 38-Jährige wieder bei ISS tätig. Als Director People & Culture Services kümmert er sich gemeinsam mit seinem Team um zahlreiche zentrale Personalprozesse.
Sein beruflicher Werdegang begann in der Steuerberatung. Anfang 2018 kam Philip als Personalsachbearbeiter zu ISS. Schon 18 Monate später wechselte er in den Bereich Reward & Recognition, wo er sich mit Vergütung, betrieblicher Altersvorsorge und tariflichen Themen beschäftigte. 2021 bot sich ihm jedoch eine Möglichkeit, die er sich nicht entgehen lassen wollte.
„Bei einem anderen Unternehmen hat sich mir die Chance geboten, ein zwölfköpfiges Team in der Lohnbuchhaltung zu leiten. Für mich war gerade diese Führungsverantwortung eine spannende Perspektive“, erzählt Philip. Rückblickend betrachtet er diesen Schritt als wichtigen Baustein seiner persönlichen Entwicklung. „Personalführung ist harte Arbeit. Aber sie hat mir unglaublich viel gebracht. Ich habe dort viel gelernt und mich fachlich wie persönlich weiterentwickelt.“
Diese Erfahrung bringt er seit Februar 2024 wieder bei ISS ein. „Frank hat mir bei unserem Telefonat damals ein sehr, sehr interessantes Aufgabenpaket beschrieben. Danach habe ich Gespräche mit den Kolleginnen und Kollegen geführt, die in meiner neuen Rolle eng mit mir zusammenarbeiten würden. Dadurch, dass ich ISS bereits von innen kannte, wusste ich natürlich auch, worauf ich mich einlasse“, sagt Philip.
In seiner neuen Funktion als Senior Manager People & Culture Operations Processes war er zunächst damit betraut, die zukünftige Ausrichtung der Personalorganisation mitzugestalten. Doch nicht nur die Aufgaben reizten ihn. „Ich wusste genau, was ich bei ISS wiederbekomme. Wir bei P&C haben ein extrem gutes Miteinander und sind fast schon wie eine große Familie“, sagt Philip.
Bereits gut ein Jahr nach seiner Rückkehr übernahm Philip die Leitung des Bereichs People & Culture Services, seit Februar 2026 ist er als Director P&C Services tätig. Gemeinsam mit seinem mittlerweile 35-köpfigen Team verantwortet er zahlreiche Prozesse rund um das Mitarbeiterverhältnis. Von Arbeitsverträgen und Vertragsänderungen bis hin zu administrativen Personalthemen laufen viele Fäden in seinem Bereich zusammen. „Wir sind die Serviceeinheit im Hintergrund, die dafür sorgt, dass alles sauber funktioniert“, erklärt Philip, der seine Rückkehr seither nicht bereut hat.
Abseits des Berufs dreht sich in seinem Leben viel um Fußball. Philip engagiert sich im Vorstand seines Heimatvereins SV Rees und steht selbst noch regelmäßig für die dritte Mannschaft auf dem Platz. Außerdem schlägt sein Herz für Borussia Dortmund. Wann immer es die Zeit zulässt, verfolgt er die Spiele seines Vereins auch direkt im Stadion.